Geschichte

17. März 1948

Unterzeichnung des Brüsseler Pakts zwischen Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.

|

5. Mai 1949

In London wird der Europarat zwischen Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden,  Norwegen und Schweden gegründet. Erste Mitglieder verlangen eine politische Institution auf europäischer Ebene.

|

9. Mai 1950

Der französische Außenminister Robert Schumann schlägt einen Kooperationsvertrag der westdeutschen Stahl- und Kohleindustrie vor.

|

18. April 1951

In Paris wird der Gründungsvertrag zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zwischen Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden unterschrieben.

|

27. Mai 1952

Die “Sechs” (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande) unterzeichnen den Vertrag zur Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG).

|

8. Dezember 1955

Festlegung des Europarat-Emblems: Zwölf goldene Sterne auf blauem Hintergrund.

|

25. März 1957

Unterzeichnung der Römischen Verträge, Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) durch die “Sechs”.

|

18. Juli 1961

Willensbekundung der sechs Staats- und Regierungschefs nach einer politischen Union auf einem Gipfeltreffen in Bonn.

|

14. Januar 1963

Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle erhebt Zweifel gegenüber dem Beitritt des Vereinigten Königreichs zur Europäischen Gemeinschaft.

|

1. Juli 1967

Die Europäischen Gemeinschaften (EGKS, EWG, Euratom) erhalten erstmals einen Rat und eine Kommission.

|

24. April 1972

Erste Ideen zu einer gemeinsamen Währung für die Europäischen Gemeinschaften werden öffentlich.

|

1. Januar 1973

Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich treten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bei, deren Mitgliederzahl damit auf neun ansteigt.

|

7.-10. Juni 1979

Erstmals finden direkte Wahlen des Europäischen Parlaments statt. Die Abgeordneten werden somit nicht mehr von den nationalen Parlamenten entsandt, sondern direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt.

|

1. Januar 1981

Beitritt Griechenlands zur EWG.

|

1. Januar 1986

Beitritt Spaniens und Portugals zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die jetzt über 12 Mitgliedsstaaten verfügt.

|

15. Juni 1987

Start des ERASMUS-Programms, das Studierenden die Möglichkeit eines Auslandsstudiums von bis zu einem Jahr gibt. Benannt nach dem Humanisten Erasmus von Rotterdam ist der Name auch eine Abkürzung für “EuRopean Action Scheme for the Mobility of University Students”.

|

Oktober 1990

Nach dem Fall der Berliner Mauer werden die neuen Bundesländer der EG angegliedert.

|

7. Februar 1992

Der “Vertrag über die Europäische Union” wird unterzeichnet. Damit trägt die EG von nun an den offiziellen Titel “Europäische Union”. Daran geknüpft sind Festlegungen zu einer gemeinsamen Währung, zur Außen-, Sicherheits-, Innen- und Justizpolitik.

|

1. Januar 1995

Finnland, Österreich und Schweden treten der Europäischen Union bei.

|

26. März 1995

Das “Schengener Abkommen” tritt in Kraft und ermöglicht Reisenden, sich in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal und Spanien ohne Grenzkontrollen zu bewegen.

|

17. Juni 1997

Unterzeichnung des Vertrages von Amsterdam zur Umstrukturierung von EU-Institutionen in Vorbereitung auf die anstehenden Neubeitritte.

|

1. Januar 1999

In Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal und Spanien wird der Euro als “Buchwährung” eingeführt, d.h. Wechselkurse werden festgelegt, Bargeld ist jedoch noch nicht in Umlauf.

|

1. Januar 2002

Der Euro wird mit Münzen und Banknoten schließlich auch als bares Zahlungsmittel in Umlauf gebracht.

|

1. Mai 2004

Mit Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, der TschechischenRepublik, Ungarn und Zypern treten acht weitere Staaten der Europäischen Union bei. Bulgarien, Rumänien und die Türkei sind Beitrittskandidaten.

|

1. Januar 2007

Die bisherigen Beitrittskandidaten Bulgarien und Rumänien treten der EU bei. Damit erreicht die Mitgliederzahl ihren aktuellen Stand von 27.

|

13. Dezember 2007

Die Mitgliedsstaaten unterzeichnen den Vertrag von Lissabon, der auf mehr Demokratie, Transparenz und Effizienz der EU abzielt. Er verleiht der EU ebenso mehr Befähigung zur Behandlung akuter Themen wie Klimawandel und Sicherheit.

|

September 2008

Die europäische Wirtschaft wird von einer starken Krise getroffen, die ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hat. Infolgedessen arbeiten die europäischen Staaten in wirtschaftlicher Hinsicht enger zusammen. Im Verlauf der Eurokrise werden milliardenschwere Rettungsmaßnahmen für angeschlagene Staaten (Griechenland, Irland, Portugal, usw.) ergriffen.

|

1. Dezember 2009

Nach Ratifizierung durch alle 27 EU-Staaten tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft.

|

17. Januar 2012

Der deutsche Martin Schulz wird Präsident des Europäischen Parlaments.

|

22. Januar 2013

Bei den Finanzministern der EU-Mitgliedsstaaten herrscht Konsens über eine Finanztransaktionssteuer für 11 europäische Länder.

|

01. Juli 2013

Kroatien tritt der Europäischen Union bei.

.

.