Geschichte

23.-26. Mai 2019

Wahl des Europäischen Parlaments

Zum neunten Mal wählen die Bürger*innen der EU in direkten, freien und geheimen Wahlen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments. In Deutschland findet die Wahl am 26. Juni 2018 statt.

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9. Mai 2019

Deadline für Online-Konsultation zur Zukunft der EU

Ein Jahr lang haben die Bürger*innen der EU die Möglichkeit, an der von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene Konsultation zur Zukunft der EU teilzunehmen. Hier können Sie an der Konsultation teilnehmen.

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29. März 2019

Großbritannien verlässt die EU

Laut der britischen Regierung wird der Austritt Großbritanniens aus der EU um 23 Uhr britischer Zeit rechtskräftig.

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1. Juli 2018

50 Jahre Zollunion

Am 1. Juli feiert die Zollunion der EU ihr 50-jähriges Bestehen. Sie gilt als eine der größten Errungenschaften der Europäischen Union.

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25. Januar 2018

Erster Europäischer Bildungsgipfel

In Brüssel findet der erste Europäische Bildungsgipfel statt. Auf dem Gipfel diskutieren 18 europäische Bildungsminister*innen und 450 Expert*innen über die Gestaltung eines Europäischen Bildungsraums. Ziel sind der Abbau von Ungleichheiten und Benachteiligungen sowie die Vermittlung europäischer Werte im supranationalen Bildungssystem.

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1. Januar 2018

Erste Bevölkerungsschätzung des Jahres 2018

Im Januar 2018 wird die Bevölkerung der Europäischen Union auf 512,6 Millionen geschätzt, somit ist sie im Vergleich zu 2017 (511,5 Millionen) gestiegen. Der Anstieg ist migrationsbedingt, denn 2017 wurden in der EU mehr Sterbefälle als Geburten registriert (5,3 Millionen zu 5,1 Millionen).

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1. März 2017

Weißbuch zur Zukunft Europas

Die EU-Kommission veröffentlicht das „Weißbuch zur Zukunft Europas“, welches den Bürger*innen Europas die Möglichkeit bietet, ihre Ansichten zum künftigen Weg der EU zu äußern. Dazu werden fünf mögliche Zukunftsszenarien vorgestellt.

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23. Juni 2016

Brexit-Votum

In einem Referendum über den Verbleib Großbritanniens spricht sich die Mehrheit der Bevölkerung (52%) für den Austritt aus der Union aus. Bis zum Abschluss der Brexit-Verhandlungen bleibt das Vereinigte Königreich EU-Mitglied.

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1. Juli 2013

Kroatien tritt der EU bei.

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22. Januar 2013

Bei den Finanzminister*innenn der EU-Mitgliedsstaaten herrscht Konsens über eine Finanztransaktionssteuer für 11 europäische Länder.

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1. Dezember 2009

Nach Ratifizierung durch alle 27 EU-Staaten tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft.

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September 2008

Die europäische Wirtschaft wird von einer starken Krise getroffen, die ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hat. Infolgedessen arbeiten die europäischen Staaten in wirtschaftlicher Hinsicht enger zusammen. Im Verlauf der Eurokrise werden milliardenschwere Rettungsmaßnahmen für angeschlagene Staaten (Griechenland, Irland, Portugal usw.) ergriffen.

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13. Dezember 2007

Die Mitgliedsstaaten unterzeichnen den Vertrag von Lissabon, der auf mehr Demokratie, Transparenz und Effizienz der EU abzielt. Er verleiht der EU ebenso mehr Befähigung zur Behandlung akuter Themen wie Klimawandel und Sicherheit.

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1. Januar 2007

Die bisherigen Beitrittskandidaten Bulgarien und Rumänien treten der EU bei. Damit erreicht die Mitgliederzahl einen Stand von 27.

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1. Mai 2004

Mit Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern treten acht weitere Staaten der EU bei. Bulgarien, Rumänien und die Türkei sind neue Beitrittskandidaten.

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1. Januar 2002

Der Euro wird mit Münzen und Banknoten als bares Zahlungsmittel in den Umlauf gebracht.

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1. Januar 1999

In Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal und Spanien wird der Euro als “Buchwährung” eingeführt, d.h. Wechselkurse werden festgelegt, Bargeld ist jedoch noch nicht in Umlauf.

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17. Juni 1997

Unterzeichnung des Vertrages von Amsterdam zur Umstrukturierung von EU-Institutionen in Vorbereitung auf die anstehenden Neubeitritte.

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26. März 1995

Das “Schengener Abkommen” tritt in Kraft und ermöglicht Reisenden, sich in Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal und Spanien ohne Grenzkontrollen zu bewegen.

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1. Januar 1995

Finnland, Österreich und Schweden treten der EU bei.

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7. Februar 1992

Der “Vertrag über die Europäische Union” wird unterzeichnet. Damit trägt die EG von nun an den offiziellen Titel “Europäische Union”. Daran geknüpft sind Festlegungen zu einer gemeinsamen Währung, zur Außen-, Sicherheits-, Innen- und Justizpolitik.

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Oktober 1990

Nach dem Fall der Berliner Mauer werden die neuen Bundesländer der EG angegliedert.

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15. Juni 1987

Start des ERASMUS-Programms, das Studierenden die Möglichkeit eines Auslandsstudiums von bis zu einem Jahr gibt. Benannt nach dem Humanisten Erasmus von Rotterdam ist der Name auch eine Abkürzung für “EuRopean Action Scheme for the Mobility of University Students”.

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1. Januar 1986

Beitritt Spaniens und Portugals zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die jetzt über 12 Mitgliedsstaaten verfügt.

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1. Januar 1981

Beitritt Griechenlands zur EWG.

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7.-10. Juni 1979

Erstmals finden direkte Wahlen des Europäischen Parlaments statt. Die Abgeordneten werden somit nicht mehr von den nationalen Parlamenten entsandt, sondern direkt von den Bürger*innen gewählt.

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1. Januar 1973

Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich treten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bei, deren Mitgliederzahl damit auf neun ansteigt.

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24. April 1972

Erste Ideen zu einer gemeinsamen Währung für die Europäischen Gemeinschaften werden öffentlich.

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1. Juli 1967

Die Europäischen Gemeinschaften (EGKS, EWG, Euratom) erhalten erstmals einen Rat und eine Kommission.

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18. Juli 1961

Willensbekundung der sechs Staats- und Regierungschefs (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande) zu einer politischen Union auf einem Gipfeltreffen in Bonn.

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25. März 1957

Unterzeichnung der Römischen Verträge, Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) durch die “Sechs” (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande).

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8. Dezember 1955

Festlegung des Europarat-Emblems: Zwölf goldene Sterne auf blauem Hintergrund.

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27. Mai 1952

Die “Sechs” (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande) unterzeichnen den Vertrag zur Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG).

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18. April 1951

In Paris wird der Gründungsvertrag zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zwischen Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden unterschrieben.

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9. Mai 1950

Der französische Außenminister Robert Schumann schlägt einen Kooperationsvertrag der westdeutschen Stahl- und Kohleindustrie vor.

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5. Mai 1949

In London wird der Europarat zwischen Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen und Schweden gegründet. Erste Mitglieder verlangen eine politische Institution auf europäischer Ebene.

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17. März 1948

Unterzeichnung des Brüsseler Pakts zwischen Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.

Texte: Isabel Bezzaoui, Auslandsgesellschaft.de e.V.