Generationenwechsel im Europe Direct Dortmund

Generationenwechsel im Europe Direct Dortmund

Seit dem 01. Februar 2017 gibt es im Europe Direct Dortmund ein neues Gesicht: Lena Borgstedt hat die Leitung des Zentrums von Dr. Renate Müller übernommen. Die Dortmunderin Frau Borgstedt wird die bewährten Formate fortführen, aber auch neue, speziell für junge Menschen entwickeln. „Schließlich bestimmen sie die Zukunft Europas.“, meint sie.

Frau Borgstedt, die nach ihrem Studium der European Studies mit längeren europäischen Auslandsaufenthalten zurück in die Heimat gekehrt ist, ist kein unbeschriebenes Blatt im EDIC Dortmund. So hat sie im Juni 2016 eine Projektwoche zu Flucht und Migration konzipiert und durchgeführt. Im Rahmen von Schülerworkshops und Abendveranstaltungen sind alteingesessene und neu hinzugezogene Dortmunder*innen ins Gespräch darüber gekommen, wie sie die (neue) Heimat Europa gestalten wollen und können. „Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Projektwoche“, fügt Frau Borgstedt hinzu. „Wir werden uns vom 26. bis 29. Juni 2017 mit den sozialen Dimensionen Europas beschäftigen. Dabei wollen wir insbesondere der Frage nachgehen, wie eine EU mit einem stärkeren sozialen Fokus aussehen kann.“ Außerdem bietet das EDIC Dortmund im ersten Halbjahr 2017 Gesprächsrunden zum Brexit, ein Europaquiz für Schüler*innen mit Brüsselreise für die Gewinner*innen sowie eine Festtagsveranstaltung zum 60-jährigen Jubiläum der Römischen Verträge.

Die Europe-Direct-Informationszentren sind ein Projekt der Europäischen Kommission und werden alle fünf Jahre an eine Trägereinrichtung vergeben. In Dortmund ist dies die Auslandsgesellschaft NRW e.V. Als lokale Schnittstelle zwischen der EU und den Bürger*innen hat das EDIC Dortmund die Aufgabe, über Europa und die EU zu informieren. Zudem organisiert es öffentliche Veranstaltungen und Projekte, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihnen ein Sprachrohr für ihre Anliegen zu bieten. „Gerade in Zeiten der wachsenden Nationalismen ist unser Auftrag, über Europa zu informieren und es unter die Leute zu bringen, so wichtig wie nie zuvor. Nur gemeinsam, mit geeinter Stimme kann Europa in der Welt gehört werden und globalen Herausforderungen, wie Klimawandel oder Terrorismus, begegnen.“, betont Frau Borgstedt.